Dokumentationen

Ein Kiezprotokoll


Seit dem Jahr 2018 ist das Kiezbüro eine Anlaufstelle für Anwohnerinnen und Anwohner. Materialien zu vergangenen Veranstaltungen können hier nachgelesen werden.

Verkehrsberuhigung im Samariterkiez

Evaluationsbericht des Straßen- und Grünflächenamts

Auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg (BVV) hat das zuständige Straßen- und Grünflächenamt (SGA) verkehrsberuhigende Maßnahmen im Samariterviertel veranlasst und ab August 2019 umgesetzt. In der einjährigen Evaluationsphase wurden diese Maßnahmen im Rahmen verschiedener Beteiligungsformate kontrovers diskutiert. Für die Evaluation der Maßnahmen dienten u.a. eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Februar 2020 sowie ein Online-Beteiligungsverfahren im August/September 2020. Hier konnten alle Anwohnende ihre Erfahrungen und Analysen zu den getroffenen Maßnahmen einbringen. Das SGA hat im Oktober 2020 einen Evaluationsbericht vorgelegt, der diese qualitativen Rückmeldungen bzgl. der Wirksamkeit und den Effekten der Maßnahmen zusammenfasst und zugleich durch die Ergebnisse einer Kordon-Verkehrszählung ergänzt. In diesen Bericht sind ebenfalls die zahlreichen Hinweise und konstruktiven Anregungen der Anwohnenden eingeflossen. Insgesamt stellt das SGA somit seine Schlussfolgerungen vor, auf deren Grundlage die Beschlussvorlage für die BVV zum weiteren Vorgehen formuliert wird. (Downloadgröße 2 MB)

Die Bänschpromenade wird grün, grüner, Green Kiez!!

Dokumentation des Begrünungsprojekts Bänschpromenade

Die Klimakrise bedroht das gesamte urbane Ökosystem. Dies betrifft vor allem die Artenvielfalt. So ist es in den letzten Jahren zu einem enormen Insektensterben gekommen – mit drastischen Folgen für die ganze Umwelt. Um dem entgegenzuwirken, führt das Kiezbüro zusammen mit der Nachbarschaftsinitiative „Green Kiez“ und der Deutschen Wildtierstiftung ein Projekt im Samariterkiez durch. Ziel des Projekts ist es, den Grünstreifen der Bänschpromenade mit heimischen Wildblumen und -stauden zu bepflanzen. In der ersten Projektphase (Herbst 2020) wurden die vier Beete vor der Samariterkirche bepflanzt. Im Frühjahr 2021 wird das Begrünungsprojekt fortgesetzt. (Downloadgröße 3 MB)

Verkehrsberuhigung im Samariterkiez – Effekte und Bedarfe

Eine kiezweite Diskussionsveranstaltung

Am 19.02.2020 haben das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und das „Kiezbüro Samariterviertel“ zur Diskussionsveranstaltung „Verkehrsberuhigung im Samariterkiez – Effekte und Bedarfe“ eingeladen. Das Thema Verkehrsberuhigung sowie die bisher realisierten Maßnahmen wurden im Kiez zuvor intensiv diskutiert. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, diese verschiedenen Stimmungen, Positionen und Wünsche konstruktiv aufzugreifen und für den weiteren Beteiligungsprozess nutzbar zu machen. Zwei Dinge sind dabei sehr deutlich geworden: Die Effekte und Auswirkungen der „Poller“ werden im Kiez sehr unterschiedlich eingeschätzt. Zugleich zeigte die Veranstaltung jedoch auch, dass über dieses kontroverse Thema konstruktiv diskutiert werden kann. (Downloadgröße 20 MB)

Pimp My Kletti

Aktivierung von Engagement und Nachbarschaft im Samariterviertel

Das Kiezbüro im Samariterviertel startete Ende 2018 in Kooperation mit Gangway e.V. ein Jugendbeteiligungsverfahren zur Frage „Wo ist Euer Ort im Kiez und wie können wir ihn verbessern?“ Die Jugendlichen nach ihren Wünschen zu befragen löste ganz klar den Auftrag an das Kiezbüro aus, sich um die Umsetzung der meistgenannten Punkte zu kümmern, auch um dafür zu werben, dass sich Beteiligung lohnt, dass Wünsche gehört und gemeinsam umgesetzt werden, dass man etwas bewegen kann. Dank der FEIN-Mittel aus dem Topf zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements war es möglich, die Finanzierung der benötigten Materialien auf die Beine zu stellen!
Für die ausführliche Dokumentation bitte auf das Foto links klicken.

Veranstaltung: Der Samariterkiez zwischen Bleiben und Verdrängen
Wohin geht die Mietentwicklung?

Gäste
Bezirksstadtrat Florian Schmidt (Abteilung für Bauen, Planen und Facility Management)
Sigmar Gude (asum GmbH)

Knapper werdender Wohnraum, steigende Mieten und Verdrängung von Alteingesessenen, dazu der Wunsch des Bezirkes, möglichst viel Wohnraum aus kommunaler Hand anzubieten – kann dieser Spagat gelingen? Was heißt das für Mieterinnen und Mieter? Welche Instrumente des Mieterschutzes sind vielversprechend? Welche Probleme sind im Moment vorrangig und wie sehen Entwicklungen und Perspektiven aus? Diese und weitere Fragen möchten wir gern mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine lebhafte und konstruktive Diskussion.